Station 3 Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal

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Nach der Semesterende und der Sommerpause melden wir uns zurück mit Station 3!

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Eine der bedeutendsten Städte in der Elbemündung ist die Industrie- und Hafenstadt
Brunsbüttel. Die Nähe zum Wasser spürten wir in erster Linie durch starke
Regenfälle – in letzter Sekunde konnten wir uns und unsere MS Streamscapes in
das Trockene eines Einkaufszentrums retten. Mit Fischbrötchen bewaffnet starteten
wir von hier aus unsere Geschichtenjagt.
Der gegensätzliche Charakter der knapp dreizehntausend einwohnerstarken Stadt
faszinierte uns von Anfang an: die Stadt, durch die der Nord-Ostsee- Kanal fließt,
imponiert westlich des Kanals durch seine gut erhaltenen historischen Strukturen. Im
Osten hingegen lassen sich große industrielle Gebiete finden.
Schon ein Blick auf die Landkarte der Elbmündung verrät die Relevanz des Wassers
in Brunsbüttel. An der Elbe liegend und von der weltweit meistbefahrensten
künstlichen Wasserstraße der Welt, dem Nord-Ostsee- Kanal durchschnitten spielt
die Schifffahrt in der Stadt eine besondere Rolle. So teilten viele Bewohner der Stadt
ihre Erfahrungen mit uns, die sie während ihrer Zeit auf See sammeln konnten.
Immer wieder wurde die wichtige Aufgabe der Schiffslotsen erwähnt, die dabei helfen
internationale Schiffe durch die Schleuse in den Nord-Ostsee- Kanal zu navigieren.
Die Stadt, die sich nur wenige Meter über dem mittleren Meeresspiegel erhebt, hat
zusätzlich eine für uns im ersten Moment überraschende Bedeutung: hunderte Fans
von Schiffen besuchen die Schleusen- und Hafenanlagen um das Einfahren von
Fähren zu beobachten. Anfänglich war unser Bild von diesem Hobby noch von
Unverständnis geprägt, erst ein abendlicher Spaziergang entlang der Hafenanlagen
machte uns schlussendlich alle zu Schifffans.
Die Nordsee und Brunsbüttel lassen sich nicht trennen: von den vielen
Seemannsgeschichten bis zu dem Geräusch schlagender Wellen an den Kanalrand
bleibt uns Brunsbüttel als vom Meer geprägte Stadt in Erinnerung.

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