Rückmeldungen zum „KI-HNO-Battle“ am Tag der offenen Tür

Die Rückmeldungen zum „KI-HNO-Battle“ waren überwiegend positiv, auch wenn die Meinungen über den Einsatz künstlicher Intelligenz in der medizinischen Diagnose sehr unterschiedlich waren.

Unter den Besuchern und Spielern waren alle Altersgruppen vertreten (Schüler, Studierende, Berufstätige und Rentner). Manche hatten sich bereits mit KI in der medizinischen Diagnostik auseinandergesetzt, andere waren erstaunt, was mit künstlicher Intelligenz alles möglich ist. Die nach dem Spiel gestellte Feedbackfrage „Wie groß ist dein Vertrauen in die Diagnose eines KI-Doktors?“ erhielt sehr unterschiedliche Rückmeldungen, wobei die meisten Teilnehmenden dies positiv beurteilten. Es gab aber vereinzelt auch kritische Stimmen wie „Ich würde mein Leben nicht in die Hände einer künstlichen Intelligenz geben. Aber das Spiel finde ich toll.“ Eine Botschaft, die wir bereits durch den Spielverlauf vermittelt haben, war: Die KI macht zwar einen Diagnosevorschlag, aber die endgültige Entscheidung verbleibt bei den behandelnden Ärzten, denn auch die KI kann sich mal irren, insbesondere bei Krankheitsfällen, die dem Algorithmus noch unbekannt sind.

Die App für den „KI-HNO-Battle“ hatte sich in den letzten Wochen dank tatkräftiger Hilfe von Leon (im Bild oben, rechts) nochmal um einiges weiterentwickelt und so konnte man nicht nur gegen die KI in der Diagnose von Mittelohrkrankheiten basierend auf 3D-Messdiagrammen antreten, sondern sich auch umfassend über die Themen KI und HNO-Diagnose etc. informieren und ein kleines Quiz spielen.

Hier ein paar Eindrücke aus dem Spiel:

Trainingsphase:

Wettkampfphase:

Vor der Auswertung bekamen die Spielenden nochmal die Chance die Diagnose zu überdenken und gegebenenfalls dem Vorschlag der KI anzupassen.

Und ein paar Eindrücke aus den Infoseiten:

Das Quiz wurde auch sehr gerne am Tag der offenen Tür gespielt.

Für die umfangreichen Infoseiten blieb den Spielenden jedoch aufgrund des großen Programmangebotes am Tag der offenen Tür nur wenig Zeit. Ein häufig besuchtes Highlight war jedoch die Seite, auf der man anhand eines Klavierstückes mal selbst reinhören konnte, wie eigentlich die verschiedenen Mittelohrerkrankungen das Hörvermögen beeinträchtigen.

Mit dem Tag der offenen Tür ist zwar das Projektfinale erreicht, das Spiel soll jedoch auf Basis der Anmerkungen vom Tag der offenen Tür weiter verbessert werden und auch zukünftig an der Hochschule und in Bildungspartnerschaften zum Einsatz kommen, und vielleicht auch als Web-App online verfügbar werden …

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