{"id":1134,"date":"2019-02-27T12:20:18","date_gmt":"2019-02-27T11:20:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/?p=1134"},"modified":"2019-03-01T12:10:07","modified_gmt":"2019-03-01T11:10:07","slug":"erste-wettbewerbsphase-beendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/blog\/erste-wettbewerbsphase-beendet\/","title":{"rendered":"Die Gewinner stehen fest!"},"content":{"rendered":"<p>Ein Chatbot, der \u00fcber sein Dasein als K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) spricht; ein KI-Mobil, in dem ein neuronales Netzwerk besucht werden kann; sowie ein intelligenter Gartenpflegeroboter im Stadtzentrum: Ideen wie diese, die einen \u00f6ffentlichen Dialog \u00fcber K\u00fcnstliche Intelligenz anregen sollen, entstanden im Rahmen des Hochschulwettbewerbs zum Wissenschaftsjahr 2019 \u2013 K\u00fcnstliche Intelligenz \u201eZeigt eure Forschung!\u201c.<\/p>\n<p>Unsere Jury zeichnete 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie junge Forschergruppen f\u00fcr ihre Kommunikationskonzepte mit je 10.000 Euro aus. Mit dem Preisgeld k\u00f6nnen sie ihre Ideen bis Dezember 2019 umsetzen.<\/p>\n<p>Wie geht es weiter? Im M\u00e4rz werden die Gewinnerteams von\u00a0Wissenschaft im Dialog\u00a0in einem Workshop zur Wissenschaftskommunikation geschult. Im Dezember wird die Jury die 15 Projekte dann noch einmal begutachten: Wer hat seine Idee am besten umgesetzt? Welches Projekt hat es am besten geschafft, die eigene Forschung f\u00fcr die Gesellschaft interessant und verst\u00e4ndlich zu machen?<\/p>\n<p>Bis dahin werden die Teams die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber den Verlauf ihres Projekts auf dem Laufenden halten:\u00a0<strong>Auf dieser Seite\u00a0bloggen sie in den kommenden Monaten \u00fcber den aktuellen Stand und \u00fcber Herausforderungen und Erfolge bei der Umsetzung ihrer Idee.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><span style=\"color: #980050;\"><strong>Die Gewinner:<\/strong><\/span><\/h1>\n<p><em>(Sobald die Teams mit ihrer Umsetzung starten, werden an dieser Stelle s\u00e4mtliche Informationen hierzu abrufbar sein. Bis dahin handelt es sich um eine vor\u00fcbergehende \u00dcbersicht. Die Nennung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge der Hochschulstandorte)<\/em><\/p>\n<p>Humboldt Institut f\u00fcr Internet &amp; Gesellschaft (HU Berlin)<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Mein Algorithmus als Chefin? \u2013 Eine interaktive Kunstinstallation zu KI &amp; Arbeit<br \/>\n<\/strong>Intelligente Recruiting-Systeme k\u00f6nnten vielen Jobsuchenden das Leben leichter machen, indem sie automatisch passende Stellen vermitteln. Aber inwieweit kann und soll ein Programm die Entscheidungshoheit \u00fcber die Vergabe von Stellen haben? Damit k\u00f6nnen sich die Besucherinnen und Besucher an einer interaktiven Kunstinstallation auseinandersetzen. Diese wird an verschiedenen Standorten realisiert und erlaubt es, ein automatisiertes Bewerbungsverfahren durchzuspielen.<\/p>\n<p>Rheinische Friedrichs-Wilhelms-Universit\u00e4t Bonn<strong><br \/>\n<\/strong><strong>KI nur Wie?<br \/>\n<\/strong>Wie funktioniert maschinelles Lernen? Das erfahren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in interaktiven Workshops zusammen mit Forschenden. Sie analysieren einen Datensatz und lernen dabei die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der verwendeten Algorithmen kennen. Auf diese Weise erkennen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, welche Rolle mathematische Methoden aus dem Unterricht auch in der Forschung spielen \u2013 und wie sie auf diesem Wege letztlich wieder in den Alltag gelangen.<\/p>\n<p>Hochschule Emden Leer<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz in der Altenpflege<br \/>\n<\/strong>Die Pflege ist ein konkretes und realistisches Anwendungsgebiet von K\u00fcnstlicher Intelligenz, das durch den Pflegenotstand noch relevanter wird. Das Projektteam an der Entwicklung eines virtuellen Pflegers beteiligt, der sich mit Pflegebed\u00fcrftigen unterh\u00e4lt und das Personal unterst\u00fctzt, indem er zum Beispiel an die Einnahme von Medikamenten erinnert. Dass dies technisch m\u00f6glich ist steht au\u00dfer Frage. Dem Kommunikationsprojekt geht es deswegen vielmehr darum, inwieweit solche Entwicklungen von den Betroffenen \u00fcberhaupt akzeptiert werden. Deshalb sucht das Projekt den Dialog mit zahlreichen beteiligten Gruppen: Pflegebed\u00fcrftige, Pflegepersonal, Familien und Politik.<\/p>\n<p>Hochschule Furtwangen<strong><br \/>\n<\/strong><strong>\u201eChatbot-Intelligenz\u201c. Konzeption \u2013 Realisierung \u2013 Evaluation<br \/>\n<\/strong>Sie wollen etwas \u00fcber K\u00fcnstliche Intelligenz erfahren? Dann reden sie mit ihr! Das ist der Ansatz des Projekts \u201eChatbot-Intelligenz\u201c. Virtuelle Gespr\u00e4chspartner, die Smalltalk f\u00fchren k\u00f6nnen, sind schon lange Gegenstand der KI-Forschung. Die Innovation des Projekts besteht allerdings darin, dass der Bot \u00fcber seine eigene Existenz als K\u00fcnstliche Intelligenz Auskunft gibt. Hierzu wird eine frei verf\u00fcgbare Webseite eingerichtet.<\/p>\n<p>Technische Hochschule K\u00f6ln<strong><br \/>\n<\/strong><strong>KITT \u2013 KI-Talks &amp; Teams<br \/>\n<\/strong>Die Studierenden entwickeln ein multimediales Web-Magazin zum Thema K\u00fcnstliche Intelligenz. Der Clou: Die Inhalte kommen aus BarCamps, also selbst organisierten Seminar- und Diskussionsveranstaltungen. Hier kann die \u00d6ffentlichkeit mit Fachleuten aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft \u00fcber konkrete KI-Themen diskutieren. Dazu z\u00e4hlen der Einsatz in Medizin und Psychotherapie, Smart Cities, autonome Waffensysteme oder soziale Bewertungsportale.<\/p>\n<p>Technische Hochschule K\u00f6ln<strong><br \/>\n<\/strong><strong>KI Mobil<br \/>\n<\/strong>In der Informatik wird h\u00e4ufig \u00fcber neuronale Netze gesprochen, also \u00fcber die technische Nachbildung von Gehirnstrukturen. Aber wie funktioniert das eigentlich? Mit einem mobilen Infostand will das Team die Funktionsweise auch au\u00dferhalb der Universit\u00e4t zug\u00e4nglich machen. In einer virtuellen Umgebung k\u00f6nnen sich die Besucherinnen und Besucher durch ein neuronales Netz bewegen und zusehen, wie dort Informationen verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Universit\u00e4t Konstanz<strong><br \/>\n<\/strong><strong>K\u00fcnstliche Intelligenz \u2013 Geschichte, Gegenwart und Zukunft einer Verhei\u00dfung (AT)<br \/>\n<\/strong>In Zusammenarbeit mit der Stadt hat das Projektteam eine Ausstellung in Konstanz konzipiert, die sp\u00e4ter auch als \u00fcberregionale Wanderausstellung Verbreitung finden soll. Auf vier Etagen k\u00f6nnen sich die Besucherinnen und Besucher mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft k\u00fcnstlicher Intelligenz besch\u00e4ftigen. Eine Besonderheit wartet auf Etage vier: Dort erfahren die Besucherinnen und Besucher, was eine KI \u00fcber ihr Nutzerverhalten in der Ausstellung gelernt hat und wie sie das getan hat.<\/p>\n<p>HTWK Leipzig<strong><br \/>\n<\/strong><strong>KI.XOSKELETT<br \/>\n<\/strong>Die Gesellschaft schon w\u00e4hrend der Entwicklung neuer Technologien einbinden \u2013 das ist das Ziel des Projekts KI.XOSKELETT. Konkret geht es um die Entwicklung eines KI-gest\u00fctzten Exoskeletts, also eines \u201eRoboteranzugs\u201c, der in der Medizin zum Beispiel zur Rehabilitation oder bei L\u00e4hmungen eingesetzt werden k\u00f6nnte. In einer interaktiven Werkstatt k\u00f6nnen Besucherinnen und Besucher den Prototyp testen und im Gespr\u00e4ch mit den Entwicklern mitgestalten.<\/p>\n<p>Philipps-Universit\u00e4t Marburg<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Robotikum<br \/>\n<\/strong>Was soziale Roboter schon heute k\u00f6nnen, erfahren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Rahmen des \u201eRobotikums\u201c. Bei einem dreit\u00e4tigen Roboter-Praktikum an Schulen lernen sie auf anschauliche Weise die F\u00e4higkeiten eines handels\u00fcblichen humanoiden Roboters kennen. Es geht jedoch nicht nur darum, wie Motorik, Bilderfassung und Sprachverarbeitung funktionieren, sondern auch um das Verh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Roboter: In einer \u201eSpeech Box\u201c k\u00f6nnen sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Ruhe mit den Modellen Pepper und Nao unterhalten und auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Fraunhofer-Arbeitsgruppe f\u00fcr Supply Chain Services SCS des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Integrierte Schaltungen IIS N\u00fcrnberg<strong><br \/>\n<\/strong><strong>KI \u2013 Von der Wissenschaft ins Wohnzimmer<br \/>\n<\/strong>In einem Innovationslabor in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone k\u00f6nnen sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen von KI-Spielen mit Computern messen. Wer entwickelt zum Beispiel die effizienteste Route f\u00fcr eine LKW-Auslieferung? Auf diese Weise erfahren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, wie KI-Anwendungen ihren Weg in die Industrie finden. Zugleich untersucht das Projektteam, wie sich die Einstellung der Besucherinnen und Besucher gegen\u00fcber K\u00fcnstlicher Intelligenz durch die Ausstellung ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Hochschule Reutlingen<strong><br \/>\n<\/strong><strong>KI-HNO-Battle<br \/>\n<\/strong>K\u00fcnstliche Intelligenzen k\u00f6nnten in Zukunft \u00c4rzte bei der Diagnose unterst\u00fctzen, indem sie Informationen organisieren und analysieren. Dies soll im Rahmen eines Computerspiels demonstriert werden. Im direkten Vergleich mit einem untrainierten KI-Arzt erfahren die Spielerinnen und Spieler, wie gut sich die Software bei bekannten und bei neuen Krankheitsbildern schl\u00e4gt \u2013 und was eine vortrainierte KI leisten k\u00f6nnte. Das Spiel kann an einem Informationsstand getestet werden und soll auch im Rahmen einer Kooperation mit Schulen zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p>Hochschule der Bildenden K\u00fcnste Saar<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Maschinen-Ged\u00e4chtnis<br \/>\n<\/strong>Gemeinsam mit der Saarbr\u00fccker Zeitung m\u00f6chte das Projektteam die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dazu aufrufen, sich mit privaten Bildmaterialien aus den 1920er Jahren am Aufbau eines Archivs zur Saar-Geschichte zu beteiligen. Durch zus\u00e4tzliche Sprachinterviews zu den Fotos k\u00f6nnten wertvolle Metadaten gewonnen werden, die anschlie\u00dfend von einer intelligenten Archiv-Software ausgewertet werden. Ein interessanter Nebeneffekt f\u00fcr alle, die Fotos zur Verf\u00fcgung stellen: Der Software k\u00f6nnte es gelingen, die Schwarz-Wei\u00df-Bilder einzuf\u00e4rben und damit eine neue Sichtweise auf die Vergangenheit er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft des Saarlandes<strong><br \/>\n<\/strong><strong>K\u00fcnstliche Intelligenz im Spiegel von Kommunikation und Kultur<br \/>\n<\/strong>Kurzvideos im Internet geh\u00f6ren insbesondere f\u00fcr junge Menschen zu den beliebtesten Informationsquellen. Ziel des Projektteams ist es deshalb, Erkl\u00e4r-Videos f\u00fcr Online-Plattformen zu entwickeln. Sie sollen aktuelle Forschungsergebnisse zu K\u00fcnstlicher Intelligenz so aufbereiten, dass bereits Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ab 14 Jahren sie verstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Julius-Maximilian-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Deutsch als Fremdsprache<br \/>\n<\/strong>Einer Software f\u00fcr Spracherkennung geht es zun\u00e4chst so wie uns, wenn wir eine fremde Sprache h\u00f6ren: Sie vernimmt Ger\u00e4usche, die keine Struktur und keine Bedeutung f\u00fcr sie haben. Im Projekt \u201eDeutsch als Fremdsprache\u201c dreht ein KI-Programm den Spie\u00df um: Es lernt, wie Sprachen klingen und aufgebaut sind, und entwickelt daraus eine eigene Phantasie-Sprache. Dadurch versetzt sie Nutzerinnen und Nutzer in die Rolle des Fremden. Die Auseinandersetzung mit der neuen Sprache in Ausstellungen und Printmedien soll nicht nur vermitteln, wie Computer Muster erkennen, sondern auch die interkulturellen Kompetenzen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Hochschule Zittau\/G\u00f6rlitz<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Compos<\/strong><strong>\u00d0ropics<br \/>\n<\/strong>Nur die Smarten kommen in den Garten: K\u00fcnstliche Intelligenz kann nicht nur in Fabrikhallen zum Einsatz kommen, sondern auch im eigenen Gem\u00fcsebeet. Um zu zeigen, wie digital unterst\u00fctze Landwirtschaft funktionieren k\u00f6nnte, m\u00f6chte das Projekt einen Gartenroboter im \u00f6ffentlichen Raum betreiben. Rund um das automatisierte Bett finden Informationsveranstaltungen und Workshops statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Chatbot, der \u00fcber sein Dasein als K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) spricht; ein KI-Mobil, in dem ein neuronales Netzwerk besucht werden kann; sowie ein intelligenter Gartenpflegeroboter im Stadtzentrum: Ideen wie diese,<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1820,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"tags":[],"class_list":["post-1134","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1134"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1838,"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1134\/revisions\/1838"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}