{"id":2566,"date":"2020-02-21T13:08:41","date_gmt":"2020-02-21T12:08:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2020\/?page_id=2566"},"modified":"2021-01-22T13:38:56","modified_gmt":"2021-01-22T12:38:56","slug":"die-gewinnerteams-2021","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2020\/die-gewinnerteams-2021\/","title":{"rendered":"Gewinnerteams 2021"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Hochschulwettbewerb\u00a0<em>Zeigt eure Forschung!<\/em>\u00a0im Wissenschaftsjahr 2020|21 \u2013 Bio\u00f6konomie:<\/strong><br \/>\n<strong>Impulse f\u00fcr die gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen<\/strong><\/p>\n<p>Die Corona-Krise markiert einen umfassenden Wandel \u2013 politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, sozial und individuell. Ein einfaches Zur\u00fcck in den Vor-Krisenmodus wird es nicht geben. Mehr denn je gilt es, die Konturen einer Gesellschaft zu entwerfen, die auch mit weiteren gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts umgehen kann. Bio\u00f6konomie \u2013 und damit die nachhaltige, innovative Nutzung nat\u00fcrlicher Stoffe und Ressourcen \u2013 kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten.<\/p>\n<p>Im Hochschulwettbewerb\u00a0<em>Zeigt eure Forschung!<\/em>\u00a0l\u00e4dt\u00a0<em>Wissenschaft im Dialog (WiD)<\/em>\u00a0Studierende, Promovierende und junge Forschende aller Fachrichtungen\u00a0ein, Konzepte und Kommunikationsideen rund um das Thema Bio\u00f6konomie einzureichen, mit denen sie Impulse f\u00fcr die gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen geben wollen. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag sollen die jungen Forschenden ihre Arbeit einer breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen und gleichzeitig deren gesellschaftliche Bedeutung hervorheben.<\/p>\n<p>In diesem besonderen Wissenschaftsjahr wurden neben den bereits<strong>\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2020\/gewinnerprojekte\/\"><strong>15 ausgezeichneten<\/strong><\/a><strong>\u00a0<\/strong>Projekten der ersten Ausschreibungsrunde weitere innovative Ideen gesucht. Die zehn besten Vorschl\u00e4ge wurden mit je 10.000 \u20ac zur Umsetzung\u00a0der Ideen und mit Workshops und Schulungen zur Wissenschaftskommunikation belohnt.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nDas sind die Gewinnerteams der zweiten Wettbewerbsrunde 2021:<\/strong><\/p>\n<p><em>(Sobald die Teams mit ihrer Umsetzung starten, werden an dieser Stelle s\u00e4mtliche Informationen hierzu abrufbar sein. Bis dahin handelt es sich um eine vor\u00fcbergehende \u00dcbersicht. Die Nennung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge der Hochschulstandorte)<\/em><\/p>\n<p><strong>BioAccelerator<br \/>\n<\/strong>RWTH Aachen<\/p>\n<p>Im Projekt \u201eBioAccelerator\u201c kommen T\u00fcftlerinnen und T\u00fcftler aus dem Bereich der Biotechnologie auf ihre Kosten. Sie sind eingeladen im Labor ihre Ideen zu zell- und molekularbiologischen Verfahren auszuprobieren, um die Bio\u00f6konomie weiterzuentwickeln. Nicht nur vor Ort k\u00f6nnen sie t\u00fcfteln, denn Ziel des Projekts ist es, auch die Automatisierung des Laborbetriebs zum Beispiel durch Roboter voranzubringen. \u00dcber Social Media sollen Interessierte an den Prozessen teilhaben und in den interaktiven Austausch mit T\u00fcftlerinnen und T\u00fcftlern treten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>StrohStadtStaunen,<br \/>\n<\/strong>Universit\u00e4t Bayreuth<\/p>\n<p>Stroh \u2013 ein einfaches Nebenprodukt in der Landwirtschaft? Mitnichten findet das Projekt \u201eStrohStadtStaunen\u201c und will es als Ressource f\u00fcr klimafreundliches Bauen ins Gespr\u00e4ch bringen. In zwei (Online-)Workshops werden auf lokaler Ebene Interessierte miteinander vernetzt. Kunstaktionen und eine Ausstellung sollen den transdisziplin\u00e4ren Austausch zwischen ihnen erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p><strong>Spree &amp; Berlin \u2013 Die Stimme eines Flusses<br \/>\n<\/strong>Wei\u00dfensee Kunsthochschule Berlin<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eSpree &amp; Berlin\u201c m\u00f6chte dem \u00d6kosystem Fluss eine \u201eeigene Stimme\u201c geben, um Mensch und Umwelt wieder einander anzun\u00e4hern. Fallbeispiel: die Spree in Berlin. Das Projekt entwickelt eine App, mit der sich B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u00fcber den Zustand des Flusswassers informieren k\u00f6nnen. Dadurch sollen sie die komplexen Zusammenh\u00e4nge im \u00d6kosystem besser verstehen und f\u00fcr den Umgang mit wissenschaftlichen Daten sensibilisiert werden. Ein Workshop und eine Ausstellung runden das Projekt ab.<\/p>\n<p><strong>Ern\u00e4hrung im Schulpodcast<br \/>\n<\/strong>Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t Bonn<\/p>\n<p>Wie essen wir im 21. Jahrhundert? Im Projekt \u201eErn\u00e4hrung im Schulpodcast\u201c lernen Sch\u00fclerinnen der Liebfrauen-Schule in Bonn, wie Bio\u00f6konomie und eine gesunde Ern\u00e4hrung zusammenh\u00e4ngen. Ihr Wissen behalten sie aber nicht f\u00fcr sich, sondern teilen es in acht selbst produzierten Podcast-Folgen auf Podcast-Plattformen wie podcast.de oder Spotify.<\/p>\n<p><strong>ecoSUP \u2013 ecological composite for sustainable and lightweight applications<br \/>\n<\/strong>Fraunhofer-Institut f\u00fcr Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI , Braunschweig<\/p>\n<p>Die Bio\u00f6konomie sucht Alternativen zu Materialien, die aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden. Am Beispiel eines Stand-up-Paddleboards zeigt das Projekt \u201eecoSUP\u201c, dass mit Materialien wie recyceltem Balsaholz umweltfreundliche Leichtbauwerkstoffe produziert werden k\u00f6nnen. Durch Messebesuche, Workshops und einen Film soll die \u00d6ffentlichkeit einbezogen werden.<\/p>\n<p><strong>Waldquallen<br \/>\n<\/strong>Europa-Universit\u00e4t Flensburg<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich wachsen quallenf\u00f6rmige Austernpilze an Baumst\u00e4mmen in W\u00e4ldern. Dem Fachbereich Transformationsstudien der Universit\u00e4t Flensburg dienen die \u201eWaldquallen\u201c jedoch als Forschungsobjekt, um alternative Wege zur Produktion von Lebensmitteln zu beschreiten. Auf Kaffeesatz herangezogen, sollen die Pilze lokal vertrieben werden. Die Idee dahinter: innerst\u00e4dtische Nahrungsmittelproduktion, Wiederverwendung von N\u00e4hrstoffen, kurze Transportwege.<\/p>\n<p><strong>Tiny House for Mo(o)re Bioeconomy<br \/>\n<\/strong>Universit\u00e4t Greifswald<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Schilf, Rohrkolben und Erle. Das sind die Baustoffe des Tiny Houses des Greifswald Moor Centrums der Universit\u00e4t Greifswald. Ihnen gemein ist, dass sie auf nassen Fl\u00e4chen wachsen \u2013 f\u00fcr den Klimaschutz eine wahre Freude. Denn nasse Fl\u00e4chen wie Moor speichern im Torf doppelt so viel Kohlenstoff wie alle W\u00e4lder der Erde zusammen. Als mobiles Haus auf R\u00e4dern macht sich das Tiny House aus nachhaltigen Baumaterialien im Wissenschaftsjahr auf den Weg zur Fachmesse f\u00fcr Energie, Klimaschutz, Bauen, Wohnen und umweltfreundliche Mobilit\u00e4t nach Kiel. Auf dem Weg dahin macht es Halt an mehreren Orten und erm\u00f6glicht interessierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sich vor Ort n\u00e4her mit dem Thema zu besch\u00e4ftigen. Die Tour kann au\u00dferdem \u00fcber Social Media verfolgt werden.<\/p>\n<p><strong>Verpackungscheck: Die alltagstaugliche Verpackungs-App<br \/>\n<\/strong>Hochschule Hannover<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>In welchen M\u00fclleimer geh\u00f6rt das nochmal? Mit der Verpackungs-App \u201eVerpackungscheck\u201c soll diese Frage der Vergangenheit angeh\u00f6ren. Ziel ist die Entwicklung einer App, mit der Verbraucherinnen und Verbraucher ganz einfach mit ihrem Smartphone den Recycling-Code von Verpackungen abfragen und so ihren M\u00fcll richtig entsorgen k\u00f6nnen. Die Nutzerinnen und Nutzer der kostenlosen App erhalten nicht nur Informationen, sondern k\u00f6nnen sich auch mit anderen austauschen und in einem Wettbewerb gegeneinander antreten.<\/p>\n<p><strong>NachvollziehbAR \u2013 Immersive Visualisierung komplexer Nachhaltigkeitsaspekte einer Wertsch\u00f6pfungskette<br \/>\n<\/strong>Technische Hochschule N\u00fcrnberg Georg Simon Ohm<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Nachhaltig und fair konsumieren? Ja bitte! Doch oft ist es gar nicht so einfach, nachzuvollziehen, ob ein Produkt nachhaltig ist. Das Projekt \u201eNachvollziehbAR\u201c m\u00f6chte das \u00e4ndern und entwickelt eine App, die am Beispiel eines T-Shirts zeigt, wie komplex globale Wertsch\u00f6pfungsketten sind. Konsumentinnen und Konsumenten, Entscheidungstr\u00e4gerinnen und Entscheidungstr\u00e4ger in Politik und Wirtschaft sowie andere Gruppen k\u00f6nnen dar\u00fcber in einen Dialog \u00fcber Nachhaltigkeit kommen. Ziel: ein Edutainment-Tool f\u00fcr Workshops sowie ein unternehmens\u00fcbergreifendes Controlling-Instrument f\u00fcr die Wirtschaft.<\/p>\n<p><strong>Pig &amp; Click \u2013 Build your own pig farm<br \/>\n<\/strong>Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Welcher Landwirttyp bist du? Im Projekt \u201ePig &amp; Click\u201c k\u00f6nnen sich Nutzerinnen und Nutzer als Landwirtinnen und Landwirte auf einer Website durch multimediale Inhalte klicken und sich so mit dem komplexen Thema der Schweinehaltung auseinandersetzen. Dabei sind sie unterschiedlichen Dilemmata ausgesetzt und m\u00fcssen f\u00fcr ihren landwirtschaftlichen Betrieb Entscheidungen treffen. Am Ende erhalten die Spielenden ein Feedback, ob sie mehr nach \u00f6kologischen oder konventionellen Gesichtspunkten gehandelt haben. Ziel: das Spannungsfeld der Schweinefleischproduktion aus Sicht von Landwirtinnen und Landwirten besser verstehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hochschulwettbewerb\u00a0Zeigt eure Forschung!\u00a0im Wissenschaftsjahr 2020|21 \u2013 Bio\u00f6konomie: Impulse f\u00fcr die gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen Die Corona-Krise markiert einen umfassenden Wandel \u2013 politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, sozial und individuell. 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