{"id":3650,"date":"2022-02-17T13:10:52","date_gmt":"2022-02-17T12:10:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2022\/?p=3650"},"modified":"2022-02-17T13:10:52","modified_gmt":"2022-02-17T12:10:52","slug":"die-gewinnerinnen-stehen-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2022\/blog\/die-gewinnerinnen-stehen-fest\/","title":{"rendered":"Die Gewinner*innen stehen fest!"},"content":{"rendered":"<p>Klimawandel, Digitalisierung, Pandemie \u2013 die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zeigen unmittelbar, wie bedeutend Wissenschaft und Forschung f\u00fcr Individuum und Gesellschaft sind. Um diesen Herausforderungen wirksam entgegenzutreten, ist auch ein enges Zusammenwirken von Wissenschaft und Gesellschaft unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p>Im themenoffenen Wissenschaftsjahr 2022 \u2013 Nachgefragt! sind Studierende, Promovierende und junge Forschende eingeladen, aktiv eine Br\u00fccke zwischen Bev\u00f6lkerung und Forschung zu schlagen: Im Rahmen des Hochschulwettbewerbs sucht Wissenschaft im Dialog kreative und interaktive Projekte, die Forschung und Kommunikation zusammen denken, indem sie gemeinsam mit der lokalen Bev\u00f6lkerung durchgef\u00fchrt werden und Fragen der \u00d6ffentlichkeit in ihre Forschung mit einbeziehen. Es werden also Kommunikationsideen gef\u00f6rdert, bei denen die Einbindung von B\u00fcrger*innen integraler Bestandteil des Projekts ist. Auf diese Weise profitiert die Forschung unmittelbar von Impulsen aus der Bev\u00f6lkerung. Gleichzeitig erhalten B\u00fcrger*innen durch die starke Einbindung der jeweiligen Fachbereiche einen intensiven Einblick in die Forschungsgebiete und wissenschaftliche Arbeitsweise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die nachfolgenden 15 Projektideen haben die Jury \u00fcberzeugt und sind mit je 10.000 \u20ac zur Umsetzung der Partizipationsvorhaben gef\u00f6rdert und werden mit Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten im Bereich der Wissenschaftskommunikation sowie dem Zugang zum Alumni-Netzwerk des Hochschulwettbewerbs belohnt.<\/p>\n<h4>NOW &#8211; Interaktive Bewegungs\u00fcbungen f\u00fcr Menschen mit Demenz &#8211; wei\u00dfensee kunsthochschule berlin<\/h4>\n<p>Im Projekt \u201eNOW\u201c sollen Bewegungs\u00fcbungen und interaktive auditive Inhalte f\u00fcr Menschen mit Demenz entwickelt und miteinander kombiniert werden. Dabei werden Menschen mit Demenz und deren Angeh\u00f6rige von den Forschenden gleichberechtigt in die Entwicklung und Gestaltung einbezogen.<\/p>\n<h4>RE.MATERIAL &#8211; Hochschule Bremen<\/h4>\n<p>Die Stadt als Ressource: Gemeinsam mit der Bev\u00f6lkerung m\u00f6chte das Projektteam aussortierte Baumaterialien zusammentragen und wiederverwerten. In einem offenen Atelier wird eine Material- und Nutzungsstudie durchgef\u00fchrt, an der interessierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aktiv mitwirken k\u00f6nnen. Begleitend finden Themenabende und weitere Aktionen statt, zudem ist das Atelier als \u201ewachsende Ausstellung\u201c f\u00fcr alle Interessierten begehbar.<\/p>\n<h4>Schlaue Technik. Tolle Helfer? &#8211; Technische Universit\u00e4t Chemnitz<\/h4>\n<p>Vom T\u00fcralarm bis zur automatischen Heizung: Smarte technische Systeme f\u00fcr zuhause versprechen \u00e4lteren Menschen Sicherheit und Komfort. Aber wie stehen Seniorinnen und Senioren dazu, was w\u00fcnschen sie sich an Unterst\u00fctzung? Diesen Fragen m\u00f6chte das Projekt \u201eSchlaue Technik. Tolle Helfer?\u201c nachgehen. In Workshops sollen gemeinsam Visionen und Nutzungsszenarien f\u00fcr smarte Technik entwickelt sowie Infomaterialien erstellt werden.<\/p>\n<h4>Alles im gr\u00fcnen Bereich? &#8211; Technische Universit\u00e4t Dresden<\/h4>\n<p>Unter dem Titel \u201eAlles im gr\u00fcnen Bereich?\u201c entwickelt das Projekt einen Mitmach-Podcast f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Der Podcast soll gemeinsam mit den Jugendlichen in zehn Episoden konzipiert werden und sich mit Fragen aus den Bereichen Urheber-, Patent-, Marken-, Design- und Medienrecht sowie Datenschutz besch\u00e4ftigen. Begleitend ist eine Kommunikation \u00fcber Social Media-Kan\u00e4le geplant.<\/p>\n<h4>Urban Cycles &#8211; ein citizen science Projekt zu nachhaltiger D\u00fcngung mit urinbasierten Recyclingd\u00fcngern in Berliner Gemeinschaftsg\u00e4rten &#8211; Leibniz-Institut f\u00fcr Gem\u00fcse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V.<\/h4>\n<p>F\u00fcr die sozial-\u00f6kologische Transformation ist eine zirkul\u00e4re Betrachtung der D\u00fcnger- und Nahrungsproduktion zentral. Im Projekt \u201eUrban Cycles\u201c soll in Berliner Gemeinschaftsg\u00e4rten ein Recyclingd\u00fcnger aus Urin getestet werden. Die G\u00e4rtnerinnen und G\u00e4rtner f\u00fchren dabei selbst Experimente durch und dokumentieren ihre Ergebnisse. Beobachtungen werden in Dialogrunden gemeinsam mit Forschenden ausgewertet.<\/p>\n<h4>Rolez- die Zukunft inklusiver Mode &#8211; Universit\u00e4t Hamburg\/ HAW Hamburg<\/h4>\n<p>Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Behinderung werden in der Textilindustrie zu wenig ber\u00fccksichtigt, kritisiert das Team des Projekts \u201eRolez\u201c. Gemeinsam mit Rollstuhlfahrenden m\u00f6chten sie daher inklusive Mode entwickeln, die f\u00fcr sitzende Menschen gedacht ist. Daf\u00fcr sollen Workshops organisiert werden, in denen partizipativ Schnitt-, Material- und Werkstoffe erforscht werden.<\/p>\n<h4>kT Fellows &#8211; Universit\u00e4t Hildesheim<\/h4>\n<p>Das Projekt \u201ekT Fellows\u201c m\u00f6chte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Kunstschaffende und Forschende zusammenbringen. Gemeinsam soll erkundet werden, was k\u00fcnstlerische Forschung bedeutet und was sie leisten kann. Unter dem Rahmenthema \u201eTension\u201c finden Workshops und ko-kreative Prozesse statt, die letztendlich in eine gemeinsame Ausstellung m\u00fcnden.<\/p>\n<h4>Leben neben Stacheldraht &#8211; Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena<\/h4>\n<p>Wie ver\u00e4ndert sich Geschichte durch die individuelle Biografie der Person, die sie erz\u00e4hlt oder erforscht? Am Beispiel der Geschichte der ersten Asylunterkunft Th\u00fcringens m\u00f6chte das Projekt aufzeigen, wie individuell die Intepretation von Quellen im wissenschaftlichen Arbeiten ist. Dazu werden mehrere Quellen zur Asylunterkunft mit verschiedenen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern gelesen und interpretiert. Dar\u00fcber hinaus m\u00f6chte das Projekt die Geschichte des Asyls in Th\u00fcringen nach 1990 gemeinsam mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen beleuchten.<\/p>\n<h4>Mikrobenj\u00e4ger gesucht! Auf der Pirsch nach Bakterien mit Magnetsinn &#8211; Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena<\/h4>\n<p>Die Natur beherbergt viele Bakterien mit besonderen F\u00e4higkeiten, etwa die biotechnologisch interessanten magnetotaktischen Bakterien (MTBs). Sie sind beispielsweise im Boden relativ einfach zu finden, zugleich werden noch viele bislang unbekannte MTBs vermutet. Im Rahmen des Projekts sollen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mithilfe von Explorer Kits ihre eigene Umgebung erkunden und magnetotaktische Bakterien identifizieren. Die Proben werden im Labor gesammelt und untersucht.<\/p>\n<h4>Next Level: Im Spielelabor Unterricht gemeinsam (weiter-)entwickeln &#8211; Technische Universit\u00e4t Kaiserslautern<\/h4>\n<p>Das Projekt \u201eNext Level\u201c m\u00f6chte mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern digitale Spielwelten erforschen, um daraus Erkenntnisse f\u00fcr die Konzipierung von Unterrichtseinheiten zu gewinnen, die auf Spielen basieren. Der gesamte Forschungsprozess wird gemeinsam mit den Jugendlichen gestaltet. Aus dem Spielelabor heraus werden \u00fcber das Live-Streaming-Videoportal Twitch Gespr\u00e4che mit Zuschauerinnen und Zuschauern \u00fcber Forschung und Lehre angeboten.<\/p>\n<h4>SilverScience &#8211; Seniorische Sozialforschung &#8211; Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften Kempten<\/h4>\n<p>Im Projekt \u201eSilverScience\u201c sollen Seniorinnen und Senioren als Co-Forschende die empirische Sozialforschung kennenlernen. In Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten werden Fragestellungen zum Thema Digitalisierung erarbeitet und die Forschungsvorhaben im Anschluss gemeinsam durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausgewertet und der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<h4>Meteorologie hautnah &#8211; Universit\u00e4t Leipzig<\/h4>\n<p>Das Projekt \u201eMeteorologie hautnah\u201c besch\u00e4ftigt sich mit dem Stadtklima in Leipzig. Teilnehmende B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger erhalten einen MeteoTracker, den sie am Rad oder Auto befestigen k\u00f6nnen, und mit dem sie einen Monat lang (Wetter-)Daten sammeln. Diese werden geb\u00fcndelt ausgewertet und sollen Fragen des Stadtklimas, insbesondere der Hitzebelastung, beantworten. In Workshops und gemeinsamen Messfahrten werden erste Daten gemeinsam ausgewertet und interpretiert.<\/p>\n<h4>Einfach informiert! Zum Zusammenhang von Lokalnachrichten in einfacher Sprache und der Ortsverbundenheit &#8211; Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg<\/h4>\n<p>\u201eEinfach informiert!\u201c ist ein Citizen Science-Projekt, in dem gemeinsam mit interessierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern eine Lokalzeitung in einfacher Sprache erstellt werden soll. Im Rahmen des Projekts soll auch untersucht werden, inwiefern Lokalnachrichten in einfacher Sprache die Ortsverbundenheit der Menschen f\u00f6rdern k\u00f6nnen. Daf\u00fcr wird zusammen mit den Teilnehmenden eine Umfrage konzipiert, durchgef\u00fchrt und ausgewertet.<\/p>\n<h4>Cyber Storys &#8211; Universit\u00e4t Stuttgart<\/h4>\n<p>Wie stellen sich Kinder und Jugendliche die Zukunft mit K\u00fcnstlicher Intelligenz vor? Im Rahmen des Projekts \u201eCyberStories\u201c sollen junge Menschen narrative Impulse f\u00fcr die zuk\u00fcnftige KI-Forschung liefern. Unterst\u00fctzt von Lernmaterialien und Schreibwerkst\u00e4tten schreiben sie Geschichten, die im Anschluss im Dialogformat sowie in Buch und H\u00f6rbuch zwischen Forschenden und Gesellschaft diskutiert werden. Die Teilnehmenden sollen dabei lernen, den wissenschaftlichen KI-Fortschritt sozial-ethisch zu reflektieren.<\/p>\n<h4>RADar macht SAFE \u2013 Radar macht Sicheren Abstand f\u00fcrs Fahrrad Erlebbar &#8211; Technische Hochschule Ulm<\/h4>\n<p>Das Projekt \u201eRADar macht SAFE\u201c m\u00f6chte Fahrradfahren als nachhaltige Mobilit\u00e4tsform in Ulm sicherer machen und dabei B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger auf eine Reise durch den Forschungsprozess mitnehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fertigen in einem Reallabor zun\u00e4chst selbst Radarsensoren und befestigen sie an ihrem Fahrrad. Die Sensoren messen den Abstand und die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge. So k\u00f6nnen gef\u00e4hrliche Stellen identifiziert und sichtbar gemacht werden. Eine breitere Nutzung der Sensoren wird gemeinsam mit B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ausgearbeitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimawandel, Digitalisierung, Pandemie \u2013 die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zeigen unmittelbar, wie bedeutend Wissenschaft und Forschung f\u00fcr Individuum und Gesellschaft sind. 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