{"id":4445,"date":"2024-10-14T10:00:51","date_gmt":"2024-10-14T08:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2024\/?p=4445"},"modified":"2024-10-08T13:21:31","modified_gmt":"2024-10-08T11:21:31","slug":"hochschulwettbewerb-2024-unsere-tipps-fuer-bewerberinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2025\/blog\/hochschulwettbewerb-2024-unsere-tipps-fuer-bewerberinnen\/","title":{"rendered":"Hochschulwettbewerb 2025: Unsere Tipps f\u00fcr Bewerber*innen"},"content":{"rendered":"<p>Die Ausschreibung zum Hochschulwettbewerb 2025 zum Thema Zukunftsenergie l\u00e4uft, Nachwuchsforschende k\u00f6nnen bis zum 25. November ihre Projektvorschl\u00e4ge einreichen. Jetzt gilt es, die eigene Idee auszuarbeiten und \u00fcberzeugend zu pr\u00e4sentieren. Aber wie mache ich das?<\/p>\n<p>Worauf m\u00fcssen Bewerber*innen im Hochschulwettbewerb achten? Was ist wichtig, worauf kommt es an, und was machen k\u00fcnftige Gewinner*innen richtig?<br \/>\nWir haben unsere Tipps f\u00fcr eure Bewerbung gesammelt!<\/p>\n<p>Tipp Nr. 1 kommt von Gesa, Projektmanagerin bei Wissenschaft im Dialog und zust\u00e4ndig f\u00fcr den Hochschulwettbewerb:<\/p>\n<blockquote><p><strong>\u00dcberlegt euch im Vorfeld: Was ist eure Kernbotschaft und wer seid ihr eigentlich?<br \/>\n<\/strong>Dazu k\u00f6nnt ihr auch eine schnelle \u00dcbung machen: Formuliert eure Forschung in einem kurzen und verst\u00e4ndlichen Satz, so wie ihr sie etwa auch eurer Oma erkl\u00e4ren w\u00fcrdet. Das hei\u00dft: Kurz, pr\u00e4zise und ohne Fachw\u00f6rter. Au\u00dferdem solltet ihr euch \u00fcberlegen, welche Kompetenzen und Vorlieben ihr mitbringen. F\u00fchlt ihr euch zum Beispiel in der digitalen oder analogen Sph\u00e4re wohler? M\u00f6chtet ihr Inhalte lieber auf humoristische oder auf sachliche Art vermitteln? Wenn ihr solche Fragen f\u00fcr euch als Gruppe oder Einzelpersonen beantwortet, k\u00f6nnt ihr darauf aufbauend eure kommunikativen Ma\u00dfnahmen strategisch planen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Tipp Nr. 2 liefert euch Imke, Projektmanagerin in der Impact Unit bei Wissenschaft im Dialog:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Definiert eure Zielgruppe\u00a0<\/strong><br \/>\nFragt euch: Wen m\u00f6chten wir mit unserem Projekt erreichen? Denn wenn ihr wisst, wen ihr erreichen m\u00f6chtet, k\u00f6nnt ihr eure Inhalte, das Format und die Bewerbung eures Projekts um diese Zielgruppe gestalten. Relevant bei der Definition der Zielgruppe sind typischerweise soziodemografische Daten wie das Alter oder der Bildungsstand. Aber auch andere spannende Aspekte spielen eine Rolle, etwa die Haltung und der Bezug zum Thema oder das Informationsverhalten der Personen. Es geht nicht darum, alle der genannten Punkte zu definieren, sondern eher die Merkmale zu finden, die eure Zielgruppe gemeinsam hat.<\/p><\/blockquote>\n<p>In Tipp Nr. 3 erkl\u00e4rt euch Simon, Projektmanager in der Onlineredaktion von Wissenschaft im Dialog, wie ihr das passende Format f\u00fcr euer Projekt findet.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Erz\u00e4hlt eine Geschichte und geht zu eurer Zielgruppe hin<\/strong><br \/>\nIhr wisst jetzt, wie ihr eure eigene Stimme findet und wie ihr eure Zielgruppe identifiziert. Jetzt geht es darum, wie ihr zu eurem eigenen Format kommt. Daf\u00fcr empfehle ich einen Blick in die Popkultur und ins dortige Storytelling: Was ist die Herausforderung, wer ist der Gegner und was braucht es, um diese Herausforderung zu meistern? Erz\u00e4hlt mit eurem Projekt eine Geschichte! So k\u00f6nnt ihr eure Vision au\u00dferdem in konkrete Ziele \u00fcbersetzen. Das macht es f\u00fcr andere nachvollziehbar und erlaubt euch, auf etwas hinzuarbeiten. \u00dcberlegt euch auf dieser Grundlage, welche Ressourcen ihr f\u00fcr die Umsetzung braucht. K\u00f6nnt ihr diese selbst aufbringen? Und wenn nicht: Wer k\u00f6nnte euch dabei helfen, wer h\u00e4tte vielleicht sogar Interesse an einer Kooperation? Um zu eurem Format zu kommen, k\u00f6nnt ihr auch von der Zielgruppe aus denken, zum Beispiel mit Blick auf Veranstaltungsorte. Geht zu den Menschen hin! Ein Format zu Ern\u00e4hrung passt ins Restaurant, eines zu Gaming auf Twitch.tv. So erreicht ihr eure Zielgruppen dort, wo sie sich ohnehin aufhalten.<\/p><\/blockquote>\n<p>In Tipp Nr. 4 spricht Gabriel, ehemaliger HSW-Projektgewinner im Projekt <a href=\"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2022\/hildesheim\/\">kT Fellows<\/a>, \u00fcber die Kostenplanung im Projekt<\/p>\n<blockquote><p><strong>Macht im Vorfeld eine detaillierte Kostenplanung!<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der Umsetzung eures Projekts kommen diverse Kosten auf euch zu, die euch jetzt vielleicht noch nicht ganz so bewusst sind. Es kann gut sein, dass ihr zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung von Leuten braucht, f\u00fcr die ihr zahlen m\u00fcsst. Oder es kann sein, dass ihr ein Catering f\u00fcr ein Event organisieren m\u00fcsst oder etwas verschicken und Porto bezahlen m\u00fcsst. All das sind Dinge, an die man vorher vielleicht nicht unbedingt denkt. Aber es lohnt sich, genau zu \u00fcberlegen: Wie l\u00e4uft das Projekt ab und an welchen Stellen k\u00f6nnten Kosten entstehen? Und das in den Finanzierungsplan mit einzupreisen. Das bringt euch nicht nur einen guten \u00dcberblick \u00fcber eure Kostenstruktur. Sondern es hilft auch dabei, euch klarzumachen, was ihr eigentlich f\u00fcr das Projekt wollt und welche Ressourcen ihr daf\u00fcr braucht. Als \u00dcbung k\u00f6nnt ihr euch einmal einen konkreten Zeitplan aufstellen und \u00fcberlegen, wann welche Kosten entstehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Tipp Nr. 5 von Sabrina, ehemalige HSW-Gewinnerin mit dem Projekt <a href=\"https:\/\/www.hochschulwettbewerb.net\/2019\/teammarburg\/\">Robotikum<\/a>, dreht sich um die Zusammenarbeit im Team und mit externen Partnern.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Macht euch Gedanken \u00fcber eure Teamstruktur und m\u00f6gliche lokale Partner<\/strong><br \/>\n\u00dcberlegt euch, wie gro\u00df euer Team sein soll oder sein wird. Daf\u00fcr ist es wichtig, dass ihr euch bewusst macht, welche Aufgaben auf euch zukommen. Entwickelt einen groben Arbeitsplan mit Zeitablauf und Meilensteinen: Was muss bis wann erledigt werden? Welche Kompetenzen braucht ihr im Team, um diese Aufgaben und Herausforderungen zu meistern? Je mehr Leute beteiligt sind, desto besser k\u00f6nnt ihr die Aufgaben verteilen. Das verlangt aber auch eine klare Aufgabenstruktur im Team, damit jede*r wei\u00df, was in den jeweiligen Verantwortungsbereich f\u00e4llt. Auch gilt: Verb\u00fcndete sind immer gut! Sucht euch also lokale Partner, das kann zum Beispiel die Stadt oder ein Verein sein. Und haltet die Pressestelle eurer Hochschule auf dem Laufenden und bindet sie direkt zum Projektstart ein.<\/p><\/blockquote>\n<p>In Tipp Nr. 6 verr\u00e4t Martin, Leiter der Wissenschaftsjahr-Projekte bei Wissenschaft im Dialog, seinen Last Minute-Tipp f\u00fcr eure Einreichung:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Keep it simple!<\/strong><br \/>\nIhr habt nur eine begrenzte Menge an Platz, um eure Idee in der Einreichung darzustellen. Fokussiert euch daher auf ein Format, auf eine Zielgruppe, auf eine Idee, die ihr dann in eurer Beschreibung durchzieht. Am Ende geht es in dieser ersten Bewerbungsphase darum, ob eure Projektidee und euer Ansatz \u00fcberzeugend sind. Die Details kommen dann sp\u00e4ter.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir w\u00fcnschen euch viel Erfolg und sind gespannt auf eure Einreichungen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ausschreibung zum Hochschulwettbewerb 2025 zum Thema Zukunftsenergie l\u00e4uft, Nachwuchsforschende k\u00f6nnen bis zum 25. November ihre Projektvorschl\u00e4ge einreichen. Jetzt gilt es, die eigene Idee auszuarbeiten und \u00fcberzeugend zu pr\u00e4sentieren. 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