Wenn ein neuer Krankheitserreger auftaucht, muss die Forschung schnell neue Tests, Medikamente und Impfungen entwickeln, um die Infektionskrankheit einzudämmen.
Aber wie untersuchen Forschende einen neuen Erreger? Infektionsforschung bleibt für viele nicht nachvollziehbar und diese Wissenslücke wird oft mit Falschinformationen gefüllt. Besonders anfällig sind Jugendliche, die oft nicht genug biologisches Hintergrundwissen haben, um Fehlinformationen kritisch zu hinterfragen.
Hier setzt unser Projekt an: Wir entwickeln ein kitbasiertes Escape-Game, das Jugendlichen einen spielerischen Blick hinter die Kulissen der Infektionsforschung ermöglicht. Die Spielenden begleiten den Forschungsprozess von der Erregercharakterisierung bis zur Impfstoffentwicklung. Ziel ist es, Vertrauen in den wissenschaftlichen Prozess zu stärken und immunologische Basiskonzepte zu vermitteln, damit Jugendliche informiertere Entscheidungen über Krankheitsschutz und Impfungen treffen können.
Im Spiel schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle von Forschenden, deren Kollegin nach einer Konferenzreise an einer neuen ansteckenden Krankheit („Purpurnagel-Syndrom“) erkrankt. Sie müssen gegen die Zeit forschen, um ihre Kollegin zu retten und eine Pandemie zu verhindern. Dabei nutzen sie Ergebnisse sowohl etablierter Methoden wie Blutbildanalysen als auch moderner Verfahren wie Einzelzellsequenzierung.
Das Spiel soll mit Materialien, Unterrichtsideen und Hintergrundinformationen für die Lehrperson als Teacher Edition ausgeliefert werden.