Projektstart: Erfolgreich!

 

Den Projektstart hat das Sim-Office-Team erfolgreich abgeschlossen. Zunächst galt es, einen Zeitplan mit den jeweiligen Aufgaben, Meilensteinen, Deadlines und Verantwortlichkeiten festzulegen. Auch wenn der Projektzeitplan weiter flexibel bleibt, sind Termine wie die Veröffentlichung der Beta-Version der SIM-Office App oder die Workshops zur Auswertung der erhobenen Daten festgelegt.

Nun heißt es, die Parameter und die Präferenzmöglichkeiten, zwischen welchen die „Spieler“ auswählen können, festzulegen. Dabei orientieren wir uns an den Dimensionen, die wir in unserer Büroumwelt – bewusst oder unbewusst – wahrnehmen und die unsere Gesundheit, Produktivität und Zufriedenheit beeinflussen. Daran schließt sich die Aufgabe an, diese Dimensionen und ihre jeweils unterscheidenden Attribute mithilfe von Bildmaterial darzustellen, so dass dem jeweiligen Bild eindeutig eine Attributekonfiguration zugeordnet werden kann. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, diese Erkenntnis möchten wir uns bei unserer App zunutze machen, so dass die Spieler die Möglichkeit haben, mit einer eher geringeren als höheren Anzahl von Auswahlentscheidungen eine möglichst passende Arbeitsumwelt zu „bauen“ bzw.  zu definieren.

Dieser Visualisierungsansatz, der das Spezialgebiet von Benjamin Bruder ist, soll sowohl für die Erkennung des eigenen Persönlichkeitstyps, des Jobtyps als auch der Arbeitsumweltsdimensionen zum Einsatz kommen. Während die Grundlagen für die Persönlichkeitstyperkennung durch unser neues Teammitglied, Camilla Köllner (Bachelor of Science in Psychology), erarbeitet werden, kommt die Ermittlung und Kategorisierung von Attributen und Konfigurationen der Wissens- und Verwaltungsarbeiter von Nadine Polzin. Auch die Verbindungshypothesen von Persönlichkeits- und Jobtypen zu Arbeitsumweltdimensionen wird von Masterstudierenden der Bauhaus-Universität erarbeitet.

Parallel zur Bestimmung und Visualisierung solcher Auswahl- und Konfigurationsoptionen generiert das Gesamtteam Aufbau- und Ablaufstruktur der App. Erfolgsentscheidend ist die sehr gute Usability, so dass die Anwender der SIM-Office App wirklich Spaß an der Definition ihres Arbeitsplatzes haben, und das Gefühl, an einer Umfrage teilzunehmen, in den Hintergrund tritt, also echte  „Gamification“ von Forschung. Und natürlich darf auch der „Vermittlungsaspekt“, der implizite Transfer von für die Praxis relevanten Forschungsaspekten nicht zu kurz kommen.

Wir haben also einen klaren Plan, aber noch einiges zu tun. Wie wir das bewerkstelligen, erzählen wir Euch in unserem nächsten Blog. Seid weiterhin gespannt!

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