Das Team Labour – wir stellen uns vor!

Die Arbeitswelten rund um die Geburt sind vielfältig? Wir sind es auch!

Im ‚The Future of Labour‘-Projektteam arbeiten eine Ärztin, eine Krankenschwester und Hebamme(n), Gesundheits- und Hebammenwissenschaftlerinnen sowie Politik-, Erziehungs- und Kulturwissenschaftlerinnen zusammen. ‚The Future of Labour‘ ist ein Kooperationsprojekt, das Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis ebenso schlägt wie zwischen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen.

Wir stellen uns vor:

Dr. Tina Jung (Projektleitung)

Tina Jung ist promovierte Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie ist Mitgründerin der Forschungsgruppe „Demokratie, Geschlechter- und Naturverhältnisse Gießen“ (DGNG), wissenschaftliche Leiterin der interdisziplinären Nachwuchsforscher*innengruppe „Politiken der Reproduktion“ (PRiNa) am Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) und ist Beisitzerin im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi). Sie forscht zur „Politik der Geburt“, hier insbesondere zur Ökonomisierung der Geburtshilfe, zur Konstruktion und Erfahrung von Selbstbestimmung und Sicherheit rund um die Geburt, Maternity Care und zu Gewalt gegen Frauen während der Geburt in geburtshilflichen Einrichtungen. Kontakt: tina.jung@sowi.uni-giessen.de

 

Dr. Cecilia Colloseus

Cecilia Colloseus ist promovierte Kulturanthropologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum für Soziale Interventionsforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kultur der Schwangerschaft und Geburt, Medical Humanities und Medical Anthropology sowie Erzählforschung, Interventionsforschung und partizipative Methoden. Seit 2015 ist sie Teammitglied der ‚Erzählcafés – Der Start ins Leben‘Kontakt: Colloseus.cecilia@fb4.fra-uas.de

 

 

Dr. Angelica Ensel

Angelica Ensel ist promovierte Kulturwissenschaftlerin, Hebamme und Fachzeitschriftenredakteurin bei der Deutschen Hebammenzeitschrift. Sie lehrt als Vertretungsprofessorin in der Fakultät Life Sciences im Department Gesundheitswissenschaften an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg mit dem Schwerpunkt „Ethik und Anthropologie“. Sie forscht zu vorgeburtlicher Diagnostik und ihre Wirkungen für Eltern, Berufsgruppen und Gesellschaft; zu Machtverhältnissen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt sowie zu Transgenerationalität um Schwangerschaft und Geburt und Narrative Midwifery. Sie war Mitglied der COST-Forschungsgruppe: Action IS0907, 2010-2104: „Childbirth Cultures, Concerns, and Consequences: Creating a dynamic EU framework for optimal maternity care“. Kontakt: angelica.ensel@haw-hamburg.de

 

Prof. Dr. Babette Müller-Rockstroh

Babette Müller-Rockstroh ist Hebamme, promovierte im Bereich Science, Society & Technology Studies und leitet derzeit als Professorin für Hebammenwissenschaft den Studiengang Hebammenkunde an der Hochschule Fulda. Bis vor kurzem war sie Sprecherin der Sektion Hochschulbildung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft. Sie forscht zu Berufsbiographien und Akademisierung von Hebammen und zur Versorgungsqualität in der Geburtshilfe. Weitere Forschungsgebiete sind die Konstruktion und Kalibrierung von (Körper)Wissen und Technologien in neuen Kontexten rund um die Geburt, und damit verbunden die Konstruktion und Erfahrung von Sicherheit, Transgenerationalität um Schwangerschaft und Geburt sowie Narrative Midwifery. Kontakt: babette.mueller-rockstroh@pg.hs-fulda.de

 

Lisa von Reiche

Lisa von Reiche ist Krankenschwester und Hebamme, Gründungs- und Vorstandsmitglied von „Hebammen für Deutschland e.V. Eine Initiative zum Erhalt der individuellen Geburtshilfe“ sowie überdies Mitbegründerin der Erzählcafés ‚Der Start ins Leben‘. Sie geht einer umfänglichen freiberuflichen Tätigkeit als Hausgeburtsbegleitung und Begleithebamme in der außerklinischen Geburtshilfe bei der Hebammengemeinschaft Storch und Co nach. Sie war überdies langjähriges Vorstandsmitglied im Kreisverband des Deutschen Hebammenverbands (DHV) und bei der Hebammenzentrale Bonn/Rhein Sieg. Nach der Begleitung des Aufnahmeprozesses des Hebammenwesens auf die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO 2016 bereitet sie aktuell die Aufnahme des Hebammenwesens auf die repräsentative, internationale Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO vor. Kontakt: l.vonreiche@hebammenfuerdeutschland.de

 

Dr. med. Stefanie Schmid-Altringer

Stefanie Schmid-Altringer studierte Medizin an der Universität Bonn und promovierte 1997 mit ‚cum laude’. Parallel zum Studium qualifizierte sie sich in einer berufsbegleitenden Fortbildung als tiefenpsychologische Tanz- und Ausdruckstherapeutin. Anschließend arbeitete sie als Ärztin im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe und erhielt die Approbation. Seit 1999 ist sie als freiberufliche Wissenschaftsjournalistin und Buchautorin tätig. Mit dem Themenschwerpunkt Gesundheit produziert sie als Expertin, Autorin und Regisseurin zahlreiche TV-Dokumentationen und mehrere Bücher. Zudem berät sie bundesweite Evaluationen der Firma empirica, unter anderem zu Kindergesundheit in Deutschland mit dem Robert-Koch-Institut. Seit 2011 leitet und konzipiert sie neue Formate von Gesundheitsveranstaltungen und hat 2014 die Erzählcafés ‚Der Start ins Leben‘ mit Lisa von Reiche ins Leben gerufen. Kontakt: schmid-altringer@directbox.com

 

Dr. Rhea Seehaus

Dr. Rhea Seehaus ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ). Sie ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende von pro familia Darmstadt-Bensheim e.V. und zweite Vorsitzende der Deutschen Familienstiftung. Sie forschte zu Mutterschaft, Pränataler Elternschaft und Säuglingsernährung. Kontakt: seehaus.r@gffz.de

 

Eva Bornwasser

Eva Bornwasser unterstützt ‚The Future of Labour‘ als studentische Hilfskraft. Sie studiert Ökotrophologie im Bachelorstudiengang an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu ihren Leidenschaften gehört es, sich auf neue Menschen und Situationen einzustellen, Sprachen zu lernen und mit anderen zu kommunizieren. Als Tochter einer Hebamme hat sie den Wandel in den Arbeitswelten rund um die Geburt quasi aus erster Hand miterlebt und interessiert sich auch vor diesem Hintergrund sehr dafür, was die Zukunft bringen wird.

 

 

Wir freuen uns auf die kommenden Monate und die gemeinsame Arbeit bei ‚The Future of Labour‘ –

Für die Zukunft! Euer Team Labour

 

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