#Hausbesuch in Saarbrücken beim Team „Künstliche Intelligenz im Spiegel von Kommunikation und Kultur“

In Saarbrücken luden 36 motivierte Studierende und ihre Lehrenden Wissenschaft im Dialog zu der Premiere ihrer KI-Erklärvideos an die Hochschule für Technik und Wirtschaft ein. Diese Gelegenheit konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Im Interview mit WiD sprach das Team über die Motivation und Notwendigkeit, Aufklärungsvideos zum Thema Künstliche Intelligenz zu produzieren – von denen wir uns im Anschluss bei der Videopremiere und Podiumsdiskussion selbst ein Bild machen konnten.

Hier erhaltet ihr vorab einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung.

Erklärvideos, Event, Auswirkung – diese drei Stichwörter kennzeichnen das Team “Künstliche Intelligenz im Spiegel von Kommunikation und Kultur” aus Saarbrücken. Die Studierenden und ihre Lehrkräfte möchten über Künstliche Intelligenz aufklären. Hierzu gestalteten sie kurze Videos, die die Auswirkungen von KI auf bestimmte Lebensbereiche veranschaulichen. Die Studierenden im Master Kulturwissenschaften bzw. Marketing wurden dabei kräftig in die Planung eingespannt: Eingeteilt in Sechsergruppen waren jeweils drei Mitglieder der Teams für die Gestaltung der Videos und drei für die Planung der Veranstaltung zuständig. Sie erarbeiteten Einflussbereiche von KI auf den Alltag, schrieben Drehbücher und setzten diese grafisch um. Zeitgleich plante der andere Teil der Gruppe die Premiere, kümmerte sich um das Programm und fragte Fachleute für die Podiumsdiskussion an.

“Die Idee unseres Projekts war es, leicht verständliche Videos über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Alltag zu produzieren. Um die Videos einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen, wollten wir sie online veröffentlichen. Zudem fanden wir es schön, die Premiere der Videos in einem größeren Rahmen zu feiern. Die neu gewonnen Kenntnisse über KI muss man ja auch möglichst sofort nutzen. Was bietet sich an dieser Stelle besser an als eine Podiumsdiskussion im Anschluss an die Vorführung der Videos?”, erklärt Prof. Dr. Nicole Schwarz, die gemeinsam mit Katharina Hary M.A., Prof. Dr. Stefan Selle und Dr. Stefanie Cramer von Clausbruch von der htw saar sowie Dipl. Designer Tobias Heitz von der HBKSaar die Projektleitung übernahm. 

“Die Notwendigkeit über Künstliche Intelligenz aufzuklären ist gegeben: In Zukunft müssen Mensch und Maschine enger zusammenarbeiten als jemals zuvor. Es muss sich also zwangsläufig eine neue Form der Kultur und des Umgangs miteinander einwickeln”, führen die Lehrenden weiter aus.  

Auch die Studierenden sind von ihrem Projekt überzeugt: “Zu Beginn des Semesters wussten wir kaum etwas über Künstliche Intelligenz. Im Laufe der Zeit haben wir uns das Wissen für die Videos angeeignet. Wir glauben, dass es uns vielleicht gerade deshalb leichter fiel, die Inhalte verständlich zu kommunizieren”.

Die Räumlichkeiten der Premiere. Foto: Gesa Hengerer, Wissenschaft im Dialog.

Nach Wochen voller Arbeit sind nun an diesem Abend im Juli alle Vorbereitungen abgeschlossen: Die Gäste kommen und die Videopremiere kann beginnen! Das große Engagement des gesamten Teams zeigt sich nicht nur in kleinen Details wie zum Beispiel der liebevollen Dekoration im Saal oder der Popcornmaschine im Foyer. Zwei der sechs Teams haben sogar die Figuren ihrer Videos komplett selbst gezeichnet und animiert.

Nach und nach werden die Videos vorgestellt. Dabei tritt jedes Team auf und erklärt die Hintergründe und Gedankengänge zum Video. Sie stellen ihre Protagonisten vor: Darunter sind zum Beispiel Nick der Manager, Oma Rita sowie Anna und ihr neuer Freund Robbie. Die Podiumsdiskussion im Anschluss greift wieder auf die Videos zurück. Die Themenfelder der Videos spiegeln sich in den Expertisen des Diskutantinnen und Diskutanten wieder und auch das Publikum debattiert fleißig mit.

Insgesamt hat der Abend auf jeden Fall wichtige Fragen aufgeworfen, die in Zukunft von großer Bedeutung sein werden. Diese wurden zwar für den Manager Nick, Anna und ihren neuen Freund Robbie sowie für Oma Rita beantwortet, lassen jedoch Interpretationsspielraum für weniger genderkonforme Lebenskonstrukte zu.

Die Diskutantinnen und Diskutanten der Podiumsdiskussion. Foto: Gesa Hengerer, Wissenschaft im Dialog.

Wer nun neugierig geworden ist wie das Team die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Sprache und Kommunikation, Gesellschaft und Werte, das berufliche Leben, auf Kinder und Jugendliche, Kunst und Kultur sowie auf das alltägliche Leben erklärt, kann sie hier angucken. Weitere Information zum Team findet ihr auf ihrer Blogpage

 

Zudem musste sich das Team selbstverständlich auch unserer Schnellfragerunde stellen:

(Text: Gesa Hengerer, Wissenschaft im Dialog)

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