Ablauf der Zukunftswerkstatt
Die Zukunftswerkstatt bringt Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um neue Perspektiven für die Energiewende in der Lausitz zu entwickeln. Die Veranstaltung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Terminen – eine Teilnahme an beiden Tagen ist erwünscht.
Ziel: Die Teilnehmenden erarbeiten ein gemeinsames Problemverständnis, Visionen und konkrete Handlungsideen zur Energieversorgung in der Lausitz.
Gemeinsam durchläuft die Gruppe die drei Phasen der Zukunftswerkstatt:
1. Termin: Problemanalyse & Visionsentwicklung (16:00 – 20:00 Uhr)
Phase 1: Problemanalyse – Wo stehen wir?
Die Teilnehmenden lernen einander kennen und bringen Ihre Perspektiven ein:
- Welche Herausforderungen sehe ich für die Energiewende in der Lausitz?
- Welche Zielkonflikte, Hemmnisse oder blinden Flecken gibt es?
In Einzelarbeit und moderierten Kleingruppen analysiert die Gruppe gemeinsam das Problemfeld – anhand des sogenannten Wicked-Problem-Ansatz.
Phase 2: Visionsentwicklung – Wo wollen wir hin?
Anschließend richten wir den Blick nach vorn.
- Was wäre für mich eine wünschenswerte Zukunft für die Region?
- Wie sähe meiner Meinung nach eine gelungene Energiewende aus Sicht der verschiedenen Akteursgruppen aus?
- Wie stelle ich mir eine Energieversorgung in der Lausitz in 25 Jahren vor?
Mit Hilfe von Landkarten, Zeichnungen und Lego-Steinen entwickelt die Gruppe Zukunftsbilder – ganz ohne Vorkenntnisse, dafür mit Neugier und Fantasie.
Zeitplan:
- 16:00 Uhr Einführung zur Zukunftswerkstatt
- 16:10 Uhr Impuls zur Energiewende & Referenzkraftwerk Lausitz
- 16:40 Uhr Kennenlernen und Einfinden
- 17:00 Uhr Kritikphase
- 18:00 Uhr Pause mit Snacks
- 18:30 Uhr Visionsphase
- 19:40 Uhr Reflexion und Rückmeldungen
- 20:00 Uhr Ende
2. Termin: Lösungsfindung & Umsetzungsideen (16:00 – 20:00 Uhr)
Phase 3: Lösungsfindung – Wie kommen wir dorthin?
In dieser Phase wird es konkret.
- Welche Ideen aus der Visionsphase haben Potenzial?
- Was könnte in der Praxis tatsächlich funktionieren?
Gemeinsam priorisiert die Gruppe Lösungsansätze und durchdenkt Umsetzungsideen:
- Welche Schritte sind notwendig?
- Wer müsste beteiligt sein?
- Welche Ressourcen braucht es?
Dazu nutzen wir die Methoden Backcasting und denken vom gewünschten Ziel rückwärts.
Zeitplan:
- 16:00 Uhr Rückblick auf Termin 1
- 16:20 Uhr Dialog / Impuls aus Spremberg
- 16:40 Uhr Meinungsstrahl
- 17:00 Uhr Realisationsphase: Backcasting & Priorisierung
- 18:10 Uhr Pause mit Snacks
- 18:40 Uhr Realisationsphase: konkrete Maßnahmen
- 19:40 Uhr Reflexion und Rückmeldungen
- 20:00 Uhr Ende
Hinweis:
Die Veranstaltung ist Teil eines Forschungsprojekts. Daher werden die Teilnehmenden gebeten, im Verlauf anonymisierte Fragebögen auszufüllen sowie an Interviews oder Fokusgruppengesprächen mitzuwirken. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden.