Technische Universität Dresden

Zukunftswerkstatt Lausitz 2050

Ablauf der Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt bringt Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um neue Perspektiven für die Energiewende in der Lausitz zu entwickeln. Die Veranstaltung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Terminen – eine Teilnahme an beiden Tagen ist erwünscht.

Ziel: Die Teilnehmenden erarbeiten ein gemeinsames Problemverständnis, Visionen und konkrete Handlungsideen zur Energieversorgung in der Lausitz.

Gemeinsam durchläuft die Gruppe die drei Phasen der Zukunftswerkstatt:

1. Termin: Problemanalyse & Visionsentwicklung (16:00 – 20:00 Uhr)

Phase 1: Problemanalyse – Wo stehen wir?
Die Teilnehmenden lernen einander kennen und bringen Ihre Perspektiven ein:

  • Welche Herausforderungen sehe ich für die Energiewende in der Lausitz?
  • Welche Zielkonflikte, Hemmnisse oder blinden Flecken gibt es?

In Einzelarbeit und moderierten Kleingruppen analysiert die Gruppe gemeinsam das Problemfeld – anhand des sogenannten Wicked-Problem-Ansatz.

Phase 2: Visionsentwicklung – Wo wollen wir hin?
Anschließend richten wir den Blick nach vorn.

  • Was wäre für mich eine wünschenswerte Zukunft für die Region?
  • Wie sähe meiner Meinung nach eine gelungene Energiewende aus Sicht der verschiedenen Akteursgruppen aus?
  • Wie stelle ich mir eine Energieversorgung in der Lausitz in 25 Jahren vor?

Mit Hilfe von Landkarten, Zeichnungen und Lego-Steinen entwickelt die Gruppe Zukunftsbilder – ganz ohne Vorkenntnisse, dafür mit Neugier und Fantasie.

Zeitplan:

  • 16:00 Uhr Einführung zur Zukunftswerkstatt
  • 16:10 Uhr Impuls zur Energiewende & Referenzkraftwerk Lausitz
  • 16:40 Uhr Kennenlernen und Einfinden
  • 17:00 Uhr Kritikphase
  • 18:00 Uhr Pause mit Snacks
  • 18:30 Uhr Visionsphase
  • 19:40 Uhr Reflexion und Rückmeldungen
  • 20:00 Uhr Ende

2. Termin: Lösungsfindung & Umsetzungsideen (16:00 – 20:00 Uhr)

Phase 3: Lösungsfindung – Wie kommen wir dorthin?
In dieser Phase wird es konkret.

  • Welche Ideen aus der Visionsphase haben Potenzial?
  • Was könnte in der Praxis tatsächlich funktionieren?

Gemeinsam priorisiert die Gruppe Lösungsansätze und durchdenkt Umsetzungsideen:

  • Welche Schritte sind notwendig?
  • Wer müsste beteiligt sein?
  • Welche Ressourcen braucht es?

Dazu nutzen wir die Methoden Backcasting und denken vom gewünschten Ziel rückwärts.

Zeitplan:

  • 16:00 Uhr Rückblick auf Termin 1
  • 16:20 Uhr Dialog / Impuls aus Spremberg
  • 16:40 Uhr Meinungsstrahl
  • 17:00 Uhr Realisationsphase: Backcasting & Priorisierung
  • 18:10 Uhr Pause mit Snacks
  • 18:40 Uhr Realisationsphase: konkrete Maßnahmen
  • 19:40 Uhr Reflexion und Rückmeldungen
  • 20:00 Uhr Ende

Hinweis:
Die Veranstaltung ist Teil eines Forschungsprojekts. Daher werden die Teilnehmenden gebeten, im Verlauf anonymisierte Fragebögen auszufüllen sowie an Interviews oder Fokusgruppengesprächen mitzuwirken. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden.