Spree&Berlin @ Der Mensch als wässriges Wesen/ Humans as watery beings (Exhibition)

Das Spree&Berlin-Projekt war Teil der spannenden Ausstellung

„Der Mensch als wässriges Wesen“,

Paloma Ayala, Simon Cerf-Carpentier, Dr. Nathalie Chèvre, Shannon Cooney, Silvia Costa, Julie Crot, Anne-Laure Franchette, Jakob Kukula, Dr. Allyson Quinlan, Mélia Roger, Luca Rossi,
Prof. Antje Stokman, Riikka Tauriainen

70% unseres Körpers ist Wasser, 70% der Erdoberfläche ist Wasser.

Nach Joan Tronto und Bérénice Fisher umfasst Fürsorge alles, was wir tun, um unsere « Welt » so zu erhalten und wiederherzustellen, dass wir gut in ihr leben können. Diese Welt umfasst unsere Körper, unsere Psyche und unsere Umwelt. Dies alles ist in einem komplexen Netz miteinander verflochten.

Wasser ist ein konstituierendes Element dieses Netzes. Gleichzeitig ist es die einende, fluide Materie zwischen Menschen und nicht-menschlichen Orga- nismen und Pflanzen. Geschädigtes oder auf Grund von Trockenheit fehlendes Wasser schadet dem aktuellen System Erde einschliesslich aller Lebewesen und uns Menschen.

Der Klimawandel stellt das Wasser, die Städte und uns vor neue Herausfor- derungen. Aktuelle Wasserkrisen passieren im Zeitalter des Anthropozän. Es ist das Zeitalter, in dem unsere Handlungen unsere Umwelt entscheidender beein- flussen als je zuvor, überwiegend negativ.
Wie möchten wir damit in Zukunft umgehen? Wie können wir existierende Ver- bindungen zwischen uns Menschen und dem Wasser in unserer Umgebung bewusster wahrnehmen? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Fürsorge für uns und Fürsorge für Wasser?
Künstler:innen und Wissenschaftler:innen beschäftigen sich mit diesen Fragen und geben Ansätze für mögliche Antworten, um unsere wässrigen Körper wahr- zunehmen, uns mit Freude zu dezentrieren und uns neu im Wasserkreislauf zu positionieren.

Kuratiert von / curated by Anne-Christine Liske
In Zusammenarbeit mit / In collaboration with Gabriele Vöhringer
Design : Vanessa Udriot
Ausstellungsaufbau und weitere Unterstützung / exhibition set-up and further support : Katja Kalla, Matthias Steffen