StrohStadtStaunen Universität Bayreuth

Das Projekt will das Nebenprodukt Stroh neu beleuchten und als Ressource für klimafreundliches Bauen ins Gespräch bringen. So sollen neue regionale Wertschöpfungsketten und ein gesellschaftlicher Dialog entstehen. Künstlerisch kreative Aktionen und Ausstellungsformate ergänzen diesen dialogischen und transdisziplinären Austausch zwischen Praxisakteur*innen, Expert*innen und politischen Entscheidungsträger*innen.

Ab Projektstart werden begleitend Expert*innen zu diesem Thema interviewt und portraitiert. Diese Gespräche werden in Form von Podcasts über Social-Media und als Material für die Ausstellungen verwendet.

Zwei (Online-)Workshops führen in die Entwicklung, Herausforderungen und Lösungen beim Bauen mit Stroh ein und dienen dem Netzwerkaufbau zwischen lokalen Akteur*innen, um über Möglichkeiten regionaler Wertschöpfungsketten zu sprechen.

Am Tag des guten Lebens wird im Stadtteil Kreuz in Bayreuth eine symbolhafte Stroh-Bauaktion durchgeführt. Für die Nachnutzung des Veranstaltungsgeländes wird durch die Initiative „Zukunftsquartier Kreuz“ Strohballenbauweise politisch diskutiert.

In Kooperation mit Sübkültür entsteht eine Kunstaktion während der Wandelwoche, die im öffentlichen Raum auf das Thema hinweist und das Atelier RW44 stellt seine Räume für eine begehbare Ausstellung mit Infotafeln, Strohkunst und Experimentierstationen zur Verfügung.

Elena Michel, promoviert zum Thema „Stadtwandel“. Sie bringt Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um sozial robustes Wissen zu generieren. Kirstin Köhler, leitet für das forum1.5 das Team der Öffentlichkeitsarbeit und schreibt ihre Masterarbeit über „Zukunftsorientiertes Bauen“. Jermaine Hermann, Philipp Wegner und Katharina Reimann unterstützen das Projekt als studentische Hilfskräfte.